2017

Erstellung einer gutachterlichen Stellungnahme zum baulichen Zustand der Bremer Bäder, auch dem Freizeitbad Vegesack, parallel werden größere Schäden im Freibad des Freizeitbades Vegesack festgestellt

Frühjahr 2018

Information der Öffentlichkeit, dass das Freibad in der Saison 2018 nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Anschließend werden die Gremien informiert. Das weitere Vorgehen wird abgestimmt.

Sommer 2018

Beauftragung von janßen bär partnerschaft aus Bad Zwischenahn (Konzeptidee, Überprüfung der Machbarkeit, weitere Gutachten etc.) mit dem Ziel den Umfang einer Sanierung darzustellen. Ergebnis ist, dass eine Sanierung nur noch für bestimmte Gebäudeteile möglich. Ein großer Bereich des Freizeitbad Vegesack ist zu erneuern.

09/2018

Durchführung eines Bürgerbeteiligungsverfahrens.

10/2018

Tag des Votums (Ergebnisse der Bügerbeteiligung).Anschließend erarbeitet das Planungsteam zusammen mit der Bädergesellschaft Konzeptideen auf Basis der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und der Gutachten. Dabei gibt es zwei Varianten: A: Schwimmhalle mit einen ganzjährig zu betreibenden Außenschwimmbecken und B: Schwimmhalle mit einem angrenzenden Freibad (als Kombibad).

Frühjahr 2019

Die Gremien werden mit den Konzeptideen, Empfehlungen zum Vorgehen und Optionen für einen späteren Neubau befasst. Die Bädergesellschaft wird mit der Planung einer Sanierung und Teilneubau des Freizeitbad Vegesack beauftragt und erhält entsprechende Planungsmittel. (Senatsbeschluss vom 23.04.2019)

Sommer 2019

Ausschreibung der Projektsteuerung und Generalplanungsleistung im sog. VgV-Verfahren.Die Ideen der Machbarkeitsstudie fließen ein, ebenso die Optionen sowie Prüfaufträge für diverse noch nicht untersuchte Bereiche (z.B. Schadstoffgutachten etc.). Die Projektsteuerung übernimmt die pm.a, ein Unternehmen der agn Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbühren. Die Generalplanung hat die geising + böker GmbH übernommen.

Anfang 2020

Die Planung für die Sanierung und den Teilneubau des Freizeitbad Vegesack startet. Und die Pläne werden den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt.

15.02.2021

Der Beirat stimmt mit einer Gegenstimme der Sanierung und dem Teilneubau des Freizeitbad Vegesack zu. Der Ortsbeirat spricht sich für die Variante B, dem Bau eines Freibades aus.

05/2021

Abgabe der Planungen mit Stand einer Leistungsphase II, samt Kostenschätzung beim Sportamt Bremen (bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport) zur Weiterleitung an die Baufachtechnische Zuwendungsprüfung beim Senator für Finanzen.

08/2021

Nach Vorlage des Prüfberichts, der die Plausibilität von Plänen und Kosten bestätigt, erfolgt die Gremienbefassung.

31.08.2121

Der Senat stimmt der Sanierung und Teilneubau des Freizeitbad Vegesack zu und gewährt der Bremer Bäder GmbH weitere Planungsmittel. Das Projekt umfasst ca. 33,9 Mio. Euro für die Variante B. Der Senat folgt damit dem Beschluss des Beirates.

09/2021

Die Leistungsphase III der Planung startet. Nun werden die Details geplant. Die Grundlagen stehen nun aber fest:

  • Schwimmerbecken mit 8 x 25 m-Bahnen
  • Erlebnisbecken mit einer Wasserfläche von etwa 120 qm, Strömungskanal und Wasserattraktionen
  • Kursbecken mit einer Wasserfläche von 100 qm und einem Hubboden
  • Kleinkindbereich mit einem Kinderbecken (40 qm)
  • Lehrschwimmbecken (Bestand), ca. 100 qm Wasserfläche
  • Hinzu kommen eine Kletterwand und eine Sprunganlage.

Mit dem Beschluss der Variante B wird nun ein Freibad geplant. Dies beinhaltet ein Mehrzweckbecken (ca. 350 qm) mit einer Wassertiefe von 1,35 – 1,80 m und einem Kleinkindbecken mit etwa 40 qm Wasserfläche.

Die Sauna wird auch neu konzipiert und demnächst vier Schwitzangebote vorhalten.

In dem nun veranschlagten Finanzrahmen in Höhe von bis zu 33,9 Mio. Euro sind Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ enthalten, die bis zu 3 Mio. Euro betragen.